fontane.200/Autor

Museum Neuruppin©kienzle, oberhammer

Die Leitausstellung zum Fontanejahr 2019

Die Leitausstellung fontane.200/Autor stellt die Besucher mitten hinein in Theodor Fontanes Schreib- und Textwelten.

Woher hat er seine Ideen? Wie erfindet er seine Figuren? Warum tauchen in seinen Romanen manche Dinge immer wieder auf, warum werden andere verschwiegen? Wie entsteht der ›Realismus-Effekt‹ und wie der besondere Fontane-›Sound‹? Woran erkennen wir Kunst? Und: Was begeistert uns an Literatur?

fontane.200/Autor zeigt Fontane als Wortsampler, Schreibdenker und Textprogrammierer. Fontane, der vom journalistischen und später literarischen Schreiben leben musste, war ein Schriftsteller im buchstäblichen Sinn. Ein Allesnotierer und Vielkorrigierer, der mit der Feder in der Hand auf dem Papier dachte und dem Text die Führung überließ – und, wenn ihm einmal gar nichts mehr einfiel, als »Zwischenpause« am Schreibtisch Fangeball spielte.

Das Leitmotiv von fontane.200/Autor sind Fontanes Wort(er)findungen, die in Neuruppin das Museum und die ganze Stadt bespielen: Zweihundertmal, von der »Abschreckungstheorie« und den »Menschheits-Beglückungs-Spekulationen« bis zur »Weltverbesserungsleidenschaft« und den »Zärtlichkeitsallüren«.

Kuratorin der Ausstellung ist die Literaturwissenschaftlerin Prof. Dr. Heike Gfrereis.

Die Ausstellung fontane.200/Autor lädt alle dazu ein, Fontanes literarisches Werk auf unterhaltsame und ungewöhnliche Weise (neu) zu entdecken. Sie verbindet literaturwissenschaftliche Forschung mit moderner Museumsgestaltung, um uns Fontanes Texte mit allen Sinnen zu erschließen. Sie entsteht in Kooperation mit verschiedenen Forschungspartnern.
Eine der Grundlagen für die Ausstellung ist die digitale Edition von Fontanes Notizbüchern, die unter der Leitung von
Dr. Gabriele Radecke (Theodor Fontane-Arbeitsstelle der Universität Göttingen) erstmals entziffert und kommentiert werden (unterstützt von der Niedersächsischen Staats- und Universitätsbibliothek, gefördert von der
Deutschen Forschungsgemeinschaft und der Brougier-Seisser-Cleve-Werhahn-Stiftung). Die digitalen Analysen von Fontanes literarischen Texten, die in der Ausstellung als Möglichkeiten für unterschiedliche Weisen des Lesens genutzt werden, entstehen in enger Kooperation mit dem Leiter des Theodor Fontane-Archivs, Prof. Dr. Peer Trilcke, und dem »Netzwerk Digitale Geisteswissenschaften« der Universität Potsdam. Des Weiteren wird die Ausstellung durch die Expertinnen und Experten für Fontanes Nachlass am Theodor-Fontane-Archiv der Universität Potsdam sowie Bettina Machner vom Stadtmuseum Berlin/Sammlung zur Literaturgeschichte beraten.

Die Leitausstellung wird gefördert durch die Kulturstiftung des Bundes und mit Mitteln des Ministeriums für Wissenschaft, Forschung und Kultur des Landes Brandenburg. Bildungspartner der Leitausstellung ist die Ostdeutsche Sparkassenstiftung.


Laufzeit

30. März bis 30. Dezember 2019


Öffnungszeiten

Mo, Do bis So, Feiertag 10 bis 18 Uhr
Mi 10 bis 19 Uhr (17 bis 19 Uhr freier Eintritt)
Dienstag geschlossen


Eintritt

Einzelticket: 8,50 €
Ermäßigt 6 €
Freier Eintritt bis 18 Jahre, ALGII-Empfänger, ICOM-Mitglieder

Gruppenkarte: 6 € p. P.
(ab 10 Personen)

Führung: 60 € zzgl. 6 € p.P. (Eintritt Gruppenkarte)
(bis max. 15 Personen)

Kombikarte (Leitausstellung Museum Neuruppin und Sonderausstellung im HBPG Potsdam):
12 € (ermäßigt 8 €)


Begleitprogramm

Zur Ausstellung gibt es ein umfangreiches Begleitprogramm für Kinder, Jugendliche und Erwachsene sowie barrierefreie und inklusive Angebote.
Führungen können ab Herbst 2018 gebucht werden.


Besucheradresse

Museum Neuruppin
August-Bebel-Straße 14/15
16816 Fontanestadt Neuruppin


Informationen und Besucherservice

T. +49 (0)3391/355 510 0
F. +49 (0)3391/355 511 7
info@museum-neuruppin.de

Weitere Informationen erhalten Sie auch auf der Webseite des Museums:
www.museum-neuruppin.de


Kontakt

Ansprechpartner

Presse- und Öffentlichkeitsarbeit:
Nikolaus Hausser
nikolaus.hausser@fontane-200.de

Führungsbuchung:
Museum Neuruppin | info@museum-neuruppin.de

Inhaltliche Fragen:
Dr. Katharina J. Schneider
k.schneider@gesellschaft-kultur-geschichte.de

Bildung und Vermittlung:
Ann Luise Kynast M.A.
al.kynast@gesellschaft-kultur-geschichte.de

Ausstellungsmanagement:
Nadine Vollmer
n.vollmer@gesellschaft-kultur-geschichte.de


Anfahrt

Bahn:
RE 6 (Wittenberge – Berlin-Spandau)

Auto:
Über die Bundesautobahn A24


Barrierefreiheit im Museum Neuruppin

Ausführliche Informationen zur Barrierefreiheit im Museum Neuruppin erhalten Sie unter:

Weitere Informationen erhalten Sie auch auf der Webseite des Museums:
www.museum-neuruppin.de


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