fontane.200/Zusatz

Fontanes Manuskript zum Stechlin
Fontane: Stechlin, Schlusskapitel © Theodor-Fontane-Archiv

Weitere Veranstaltungen zum Fontanejahr 2019

Viele weitere Projekte und Partner beteiligen sich am Veranstaltungsprogramm zu fontane.200: Ob eine Fontane-Uraufführung in der Deutschen Oper Berlin oder eine Fotoausstellung im Stadtmuseum Berlin – die vielfältigen Veranstaltungen außerhalb Brandenburgs rund um fontane.200 laden ein zu weiteren Blicken hinter die Kulissen zu Fontanes Schaffen und zu einer Auseinandersetzung mit seiner heutigen Bedeutung.

Theodor-Fontane-Gesellschaft

Am 15. Dezember 1990 wurde in Potsdam die Theodor Fontane Gesellschaft als literarische Vereinigung gegründet. Sie hat ihren Sitz in Neuruppin, der Geburtsstadt Theodor Fontanes. Die Gesellschaft will Wissenschaftler und Literaturliebhaber zusammenführen, um in vielfältiger Weise die Beschäftigung mit Leben und Werk Theodor Fontanes zu pflegen und zu fördern.

Kontakt und Information:

fontane-gesellschaft.de

Stiftung Stadtmuseum Berlin

Fotoausstellung zum Fontanejahr – März 2018

Fontane erlebte und beschrieb den Umbau Berlins von der königlichen Residenz zur Reichshauptstadt und beginnenden Metropole. In der Fotopräsentation »Fontanes Berlin« soll anhand herausragender Arbeiten der Pioniere der Stadtfotografie – von Leopold Ahrendts über Lorenz Kienzle bis F. Albert Schwartz – gezeigt werden, wie Fontane die Stadt in seinen Werken poetisch verdichtet und verändert hat.

Kontakt und Information:

www.stadtmuseum.de

Deutsche Oper Berlin

Fontane-Oper »Oceane«

Ein Fontane-Stoff als Oper? Eigentlich erstaunlich, dass sich bislang noch kein bedeutender Komponist an die Romane und Erzählungen des großen Chronisten des wilhelminischen Preußen herangewagt hat. Doch zum 200. Geburtstag kommt sie endlich, die große Fontane-Oper: Am 28. April 2019 hebt sich an der Deutschen Oper Berlin zum ersten Mal der Vorhang für »Oceane«. Auf der Grundlage des nachgelassenen Novellenfragments »Oceane von Parceval« haben Detlev Glanert und sein Librettist Hans-Ulrich Treichel ihr zweiaktiges Werk »Oceane« konzipiert, in dem ein Thema verarbeitet wird, das auf Fontane eine lebenslange Faszination ausübte: das der Melusine, der »Fremden Frau vom Meer«. In »Oceane« bricht die Titelfigur in die geordneten Verhältnisse eines Ostsee-Badeorts gegen Ende des 19. Jahrhunderts ein und provoziert mit ihrem Anderssein sowohl Ablehnung und Aggression als auch Faszination und die Sehnsucht nach dem Ausbruch aus bürgerlichen Verhältnissen.
Inszenieren wird die Neuproduktion der kanadische Starregisseur Robert Carsen, von dem an der Deutschen Oper Berlin bislang schon »Macbeth«, »Ariadne auf Naxos« und »Die Liebe zu den drei Orangen« große Erfolge feierten.

Kontakt und Information:

www.deutscheoper.de