»…und Lichter waren überall«. Die Fontane-Rezeption in China

Der Vortrag zu neuen chinesischen Lesarten ausgewählter Fontane-Texte. Eine Gemeinschaftsveranstaltung mit der Universität Potsdam im Rahmen von fontane.200.

Eine neue, meist in Deutschland philologisch geschulte Gene­ration in der chinesischen Germanistik hat im Zuge der Reform- und Öffnungspolitik in den letzten Jahrzehnten einen Auf­schwung erlebt. Ambitioniert nehmen die chinesischen Lite­ra­tur­wissenschaftlerinnen und -wissenschaftler an bislang west­­lich dominierten Forschungsdiskussionen teil. Dies betrifft zwei­fels­ohne auch die Fontane-Philologie. Die wis­sen­schaftliche Rezep­tion des kanonisierten Autors zeichnet sich durch ein gezieltes Streben nach eigener Positionierung im Dialog mit der inter­nationalen Forschung aus. Der Vortrag von Xiaoqiao Wu, Professor für deutsche Literaturwissenschaft an der Beihang Universität in Peking, stellt exemplarisch neue chinesische Lesarten ausgewählter Fontane-Texte vor.

Xiaoqiao Wu studierte Germanistik an der Peking Universität. 2005 wurde er an der Universität Göttingen mit einer Arbeit zur Mesalliance bei Theodor Fontane und Arthur Schnitzler promo­viert. Seit 2005 ist er Professor am germanistischen Institut der Beihang Universität in Peking; seit  2017 hat er zudem einen Lehr­stuhl im Rahmen des Chang Jiang Scholars Program des Bildungsministeriums der Volksrepublik China inne. Von 2009 bis 2011 arbeitete er als Alexander von Humboldt-Forschungs­stipendiat in Freiburg und Berlin an einem Projekt über Komik, Pantomime und Spiel in Clemens Brentanos Lustspiel »Ponce de Leon«. Aktuell erforscht er die chinesische Goethe-Rezeption um 1900.

Gesprächsleitung: Prof. Dr. Fabian Lampart, Potsdam


Termin

20. Juni 2019, 19 Uhr


Veranstaltungsort

Einstein Forum
Am Neuen Markt 7
14467 Potsdam


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